Umsetzungs­planung wird weiter­geführt

Die Weiter­entwick­lung des Hoch­schul­gebiets Zürich Zentrum läuft. Bei einigen Prozessen sind noch in diesem Jahr Ergeb­nisse zu erwarten.

Das Generationenprojekt Hochschulgebiet Zürich Zentrum wird auch im laufenden Jahr weiterentwickelt und konkretisiert. Einige dieser Prozesse, bei denen noch in diesem Jahr Ergebnisse zu erwarten sind, werden nachfolgend aufgeführt. Sie ermöglichen es, schon bald von handfesten Bauprojekten und nicht nur von theoretisch möglichen, maximalen Gebäudevolumen zu sprechen.

Architekturwettbewerb USZ Kernareal

Der sogenannte Studienauftrag befindet sich momentan in der zweiten Stufe. Nachdem zuerst das gesamte Kernareal betrachtet wurde, liegt der Fokus in dieser zweiten Stufe auf dem Teilgebiet «Kernareal Ost», auf dem die erste Bauetappe realisiert wird. Ende Jahr liegen die einzelnen Studien der Planerteams vor. Das Siegerteam wird anschliessend ab Januar 2019 das Vorprojekt für den Bau erarbeiten.

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Die erste Bauetappe erfolgt auf «K 1.0».

Architekturwettbewerb FORUM UZH

Der internationale Architekturwettbewerb für das «Kollegiengebäude des 21. Jahrhunderts» startete nach vorgängiger Präqualifikation im März dieses Jahres und wird Ende Jahr abgeschlossen. Das Team, welches die hohen Anforderungen an die städtebauliche Qualität und jene der Nutzungen, an die Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb sowie an die Nachhaltigkeit am besten erfüllt, wird anschliessend mit dem Bau beauftragt.

Erschliessung des Hochschulgebiets

Die im Endausbau erwarteten 13 Prozent Mehrverkehr im Hochschulgebiet sollen vorwiegend mit dem öffentlichen Verkehr sowie dem Fuss- und Veloverkehr aufgefangen werden. Dazu müssen die Wegverbindungen attraktiver werden. Zurzeit werden verschiedene Aufstiegshilfen wie beispielsweise unter- oder überirdische Rolltreppen genauer geprüft. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte können entsprechende Vorschläge präsentiert werden.

Gestaltung der Zwischenräume

Das Hochschulgebiet soll eine hohe Aufenthaltsqualität aufweisen. Dazu sind die Frei- und Grünräume zwischen den Gebäuden ein wesentlicher Faktor. Im Weissbuch sind dazu verbindliche Grundsätze festgehalten. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und in Abstimmung mit den einzelnen Bauvorhaben. Bereiche, die von den Neubauten nicht direkt betroffen sind – beispielsweise der Freiraumtyp «Stadtbalkone & Gartensequenz» – können unabhängig realisiert werden. Erste Projekte sollen noch in diesem Jahr gestartet werden.

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Die Mensaterrasse der UZH befindet sich im Freiraumtyp «Stadtbalkone & Gartensequenz».