Modulbau USZ: Einigung

Das Universitätsspital Zürich einigt sich mit dem Zürcher Heimatschutz.

Der Zürcher Heimatschutz (ZVH) und das UniversitätsSpital Zürich (USZ) haben sich in der Auseinandersetzung um die provisorischen Bauten im Spitalpark geeinigt: Der ZVH wird in die Planung und Umsetzung der baulichen Gesamterneuerung des USZ einbezogen. Die Beteiligten haben vereinbart, im Rahmen der strategischen Entwicklungsplanung in einem regelmässigen Dialog gemeinsame Lösungen für die inventarisierten Objekte zu finden. Im Gegenzug zieht der ZVH seine 2014 eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Baubewilligung des Modulbaus zurück. Ausserdem verpflichtet sich das USZ zum Rückbau der Provisorien Stelzenbau und Modulbau.

Die Einigung zwischen USZ und ZVH ist für das Zürcher Zentrum für universitäre Medizin von zentraler Bedeutung, denn sie bringt das USZ einen entscheidenden Schritt weiter bei der dringend notwendigen Erneuerung seiner baulichen Infrastruktur. Der Modulbau soll 20 Jahre lang als Rochadefläche während der Bauarbeiten am neuen Universitätsspital dienen. Nach 20 Jahren Betrieb wird er gemäss Vereinbarung abgebrochen. Der Stelzenbau, direkt neben dem Modulbau gelegen, wird spätestens 2023 nicht mehr genutzt und rückgebaut. Unter den neuen Voraussetzungen dürfte der Modulbau 2018/19 bezogen werden.